Deutsche Emissionshandelstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt
Navigation und Service
nEHS für Wärme und Verkehr
nationaler Emissionshandel
Die CO2-Bepreisung insbesondere in den Sektoren Wärme und Verkehr ist eine zentrale Klimaschutzmaßnahme in Deutschland und der Europäischen Union (EU). In Deutschland wurde hierfür mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) im Jahr 2021 ein nationaler Emissionshandel (nEHS) eingeführt. Mit dem „Fit for 55-Paket“ wird in der EU ein eigenständiger Emissionshandel für Gebäude, Straßenverkehr und weitere Sektoren (EU-ETS 2) eingeführt. Der EU-ETS 2 startete im Jahr 2024 mit einer Berichtsphase und soll perspektivisch den nEHS ablösen. Aktuell haben Teilnehmende Pflichten in beiden Systemen.
Die aktuellen Nachrichten, Termine und Publikationen zum nationalen Emissionshandel finden Sie hier im Überblick. Über die Tab-Funktion können Sie nach Kategorien filtern oder über den Button am unteren Rand der Box eine gesamte Übersicht anzeigen lassen.
Übersicht
Ihre Meinung ist gefragt - Umfrage zu Kommunikationsmaßnahmen
Dokumenttyp
News, //
Verschiedene Vollzüge, //
04.11.2026
Einreichung eines verifizierten Teilemissionsberichts bei einem Wechsel des Schifffahrtsunternehmens bezüglich des Zeitraums unter seiner Verantwortung (in Thetis -MRV): Umgehend, spätestens 3 Monate nach einem Wechsel des Schifffahrtsunternehmens
Einreichung eines von einer Prüfstelle vorgeprüften Überwachungsplans für jedes nach dem 01.01.2024 in den Anwendungsbereich fallende Schiff zur Genehmigung durch die zuständige Verwaltungsbehörde (in Thetis-MRV): Um-gehend, spätestens 3 Monate nach erstem Anlaufen eines Hafens in einem MS
Mitteilung von durch eine Prüfstelle vorgeprüften Änderungen eines Überwachungsplans zur Genehmigung durch die zuständige Verwaltungsbehörde (in Thetis-MRV): laufend
Der nationale Emissionshandel ist in Deutschland seit 2021 ein zentrales Klimaschutzinstrument, um die Emissionen in den Sektoren Wärme und Verkehr zu reduzieren.
Wir leisten aktive Pressearbeit über gesetzlichen Aufgaben, Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen. Wir vermitteln auch Interviews und Hintergrundgespräche mit unseren Experten.
Durchführungsbeschluss (EU) 2020/2126 der Kommission vom 16. Dezember 2020 zur Festlegung der jährlichen Emissionszuweisungen an die Mitgliedstaaten für den Zeitraum 2021 bis 2030 gemäß der Verordnung (EU) 2018/842 des Europäischen Parlaments und des Rates
Durchführungsbeschluss (EU) 2026/895 der Kommission vom 24. April 2026 zur Änderung des Durchführungsbeschlusses (EU) 2020/2126 hinsichtlich der Festlegung der jährlichen Emissionszuweisungen an die Mitgliedstaaten für den Zeitraum 2026 bis 2030
Der Kontostatus „gesperrt“ hat keine direkten Auswirkungen auf die Migration. Konten in diesem Status werden bei Erfüllen der erforderlichen Voraussetzungen migriert. Kontoinhaber sollten allerdings prüfen, ob der Kontostatus „gesperrt“ selbstständig behebbar ist, beispielsweise im Fall eines Versäumens der rechtzeitigen Bestätigung der Kontoangaben. Insofern die Sperrung aus einer Pflichtverletzung oder einem anderen Umstand herrührt, deren Sanktionierung auch die EU-Registerverordnung vorsieht, wird auch das Konto im Unionsregister direkt nach Eröffnung gesperrt.
Ihren aktuellen Kontostatus können Kontoinhaber und kontobevollmächtigte Personen unter „Konten" > „Konten und neue Transaktionen“ > „Kontoinhaber-Name“ bei Kontoinformationen im Feld Kontostatus einsehen. Konten im Status „Ausschließlich Abgabe und Löschung“ müssen in den Status „Offen“ überführt werden um migriert werden zu können.
Compliance-Konten ohne Pflichten im EU-ETS 2 sind nicht Teil der momentanen Migrationsplanung.
Mit dem nationalen Emissionshandel hat Deutschland 2021 ein weiteres Klimaschutzinstrument eingeführt, um den Ausstoß von CO2-Emissionen vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr zu reduzieren.
Das Prinzip des nationalen Emissionshandels ist einfach: Für jede Tonne CO2, die bei der Verbrennung von Brennstoff freigesetzt werden kann, muss ein nEHS-Zertifikat abgegeben werden.
Erfüllen Verantwortliche diese Abgabepflicht oder die Pflicht zur Berichterstattung nicht oder nicht rechtzeitig, sind vom Gesetz verschiedene Sanktionen vorgesehen.
Hier finden Sie unsere Anwendungen für den nationalen Emissionshandel (nEHS) und den Europäischen Emissionshandel 2 (EU-ETS 2) zur Erfassung Ihrer Anliegen.
In ganz außergewöhnlich gelagerten Einzelfällen kann dadurch für ein betroffenes Unternehmen eine unzumutbare Härte entstehen. Zum Ausgleich können Sie einen Antrag auf finanzielle Kompensation stellen.
Das Europäische Emissionshandelssystem 2 (EU-ETS 2) ist ein neues eigenständiges System für Gebäude, Straßenverkehr und weitere Sektoren. Insbesondere Unternehmen, die bereits am nationalen Emissionshandel (nEHS) teilnehmen, erhalten hier einen ersten Überblick.
Die gesetzlichen Grundlagen des nationalen Emissionshandels (nEHS) sehen eine Reihe von Berichtspflichten vor. Wir, die Deutsche Emissionshandelsstelle, sind für einige dieser Pflichtberichte selbst verantwortlich oder unterstützen.